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«Modelliere dich selber aus Ton! Vereinfache die Form und betone das Charakteristische deiner Haltung»!, lautete die anspruchsvolle Aufgabe im Bildnerischen Gestalten. In welcher «Pose» fühle ich mich wohl, in welcher Position möchte ich mich am liebsten sehen, das mussten die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Sek. sich zuerst überlegen. War diese Stellung gefunden, wurde sie von allen Seiten fotografiert und mit Bleistiftskizzen festgehalten. Bei der dreidimensionalen Umsetzung sollten die Schülerinnen und Schüler in einer einfachen Formensprache verbleiben und die unterschiedlichen Blickrichtungen der Betrachter berücksichtigen. Die modellierten Figuren wurden nach dem Trocknen mit Acrylfarben bemalt!

 

Die Schülerinnen und Schüler fotografieren rund um den Max-Bill-Platz einen Ort, der sie inspiriert, und sie überlegen sich ein Wort, das sie dort «inszenieren» wollen. Sie drucken das Foto schwarz-weiss im Format DIN A4 aus und zeichnen die einzelnen Buchstaben ihres Wortes dreidimensional und perspektivisch richtig auf das Bild. Dabei müssen sich die Jugendlichen überlegen, woher das Licht kommt, um die Buchstaben in den entsprechenden Grautönen zu bemalen. Wird die Struktur des Hintergrunds, zum Beispiel der Wiese, des Bodens oder der Architektur, übernommen, verschmilzt das eingesetzte Wort in wundersamer Weise mit seiner Umgebung.

 

 

Mit diversen Stiften und Farben zeichnen, malen, kritzeln oder schreiben die Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Bildhintergrund auf ein Papier. Sie experimentieren mit Folien, Zeitungen, Kistenschablonen und Transparentpapieren. In einem weiteren Schritt zeichnen sie ihr Porträt anhand einer Fotografie auf den Hintergrund durch. Ziel ist, ein breites Spektrum an zeichnerischen und grafischen Umsetzungen zu erarbeiten und dabei die Experimentierfreude einzusetzen. Wer ist wer?