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Herbstwanderung 2013

Von Vivi, 1. Sek.

Die Wanderung war grossartig! Naja, vielleicht ein bisschen übertrieben, denn Sie müssen wissen – ich bin nicht der grösste Wanderfan. Trotzdem fand ich sie ziemlich cool. Das war jetzt schon die siebte Herbstwanderung der Schule Zürich Nord. Für mich war es aber erst die dritte.

Um 9 Uhr versammelten sich alle Klassen vor der Schule und wir liefen los. Unser Weg führte uns zuerst am Bahnhof Oerlikon und dann am Hallenstadion vorbei. Nach circa einer Stunde machten wir den ersten Halt. Die Meisten, so auch ich, assen einen «Znüni», die anderen ruhten nur aus. Aber es gab auch ein paar Jungs, die sich eine Angelrute bastelten. Dann ging es auch schon weiter. Ich wollte zwar am Anfang der Gruppe laufen, doch ich wartete auf meine Kollegin und deshalb war ich dann fast am Schluss. Wir wanderten die ganze Zeit der Glatt entlang. Manchmal war das Wasser trüb, manchmal klar. Es hatte viele Fische darin. Grosse, kleine und mittelgrosse Fische. Goldige, grünliche und bräunliche Fische. Manchmal ging die Glatt der Strasse entlang, aber dann hatte es immer eine Reihe Bäume zwischen dem Weg und der Strasse.

Nach zweieinhalb Stunden waren wir beim Mittagsplatz angekommen. Also bei dem Platz, wo wir «Zmittag» assen. Dort rasteten wir eineinhalb Stunden. Ein paar Kinder machten ein Feuer und «brätelten» anschliessend. Neben dem Platz hatte es zwei Felder. Hinter dem einen waren Pferde zu sehen, aber nur ganz klein. Als alle mit Essen fertig waren, ging es weiter, immer noch der Glatt entlang. Eine Stunde später kam eine Brücke und daneben war ein Kiesweg, der so aussah wie der bisherige Weg. Ein Mädchen und ein paar Jungen waren mit mir, die anderen waren schon über alle Berge. Also mussten wir uns entscheiden: Brücke oder Kiesweg? Zwei Jungen entschieden sich für die Brücke, die übrigen und ich für den Kiesweg. Neben dem Weg hatte es viele schöne grosse und kleine Bäume. Eine Ewigkeit später – so kam es mir zumindest vor – störte ein Mädchen, das ehrlich gesagt ziemlich geschafft aussah, diese Idylle, als es angerannt kam und schrie: «Stopp! Falsche Richtung!» Also hatten sich die anderen beiden richtig entschieden, und wir mussten alles wieder zurück Richtung Brücke gehen. Doch dieses Mal kam mir der Weg ganz kurz vor. Komisch, nicht? Nach zwanzig Minuten Marsch kamen wir an unserem Ziel an: dem Greifensee. Alle anderen waren schon dort. Es hatte eine grosse Wiese, auf die wir uns setzen und wo wir quatschen konnten. Man konnte aber auch «Zvieri» essen oder leere Trinkflaschen auffühlen. Einige Jungs versuchten Fische zu fangen, bis ein Mann sagte, dass es ein Naturschutzgebiet sei und es deshalb verboten ist zu fischen. Nach einer Stunde gingen wir zum Bahnhof Greifensee und fuhren nach Hause. Ich freue mich schon auf die nächste Herbstwanderung!