bildstreifen_8K.jpg

 

Der Schneetag war sehr lustig. Ich bin schlitteln gegangen. Am Anfang bin ich ein paar Male umgefallen. Später ging es viel besser. Valentino und ich haben meistens Wettrennen gemacht. Zum Mittagessen gab es Schnitzel, das war sehr fein. Am Nachmittag wurde es stürmisch. Immer wenn ich die Piste runter düste, musste ich die Gondel nehmen, die wieder hoch ging. In der Gondel sah man nichts, alles war mit Schnee bedeckt. Pizol ist ein kleines Skigebiet im Kanton St. Gallen. Die Piste hatte sehr viel Schnee und ein bisschen Eis. Als ich die Skipiste sah, war ich eifersüchtig, dass ich nicht Ski fahren oder snowboarden gegangen war. Der Schneetag war aber sehr lustig und cool und ich hatte viel Spass. (Maxim, 6. Klasse)

 

Ich ging am Schneetag schlitteln. Wir fuhren alle zusammen mit dem Bus nach Pizol. Ich sass neben Alice. Die Reise dauerte eineinhalb Stunden. Als wir ankamen, war ich aufgeregt. Aiyana, Colleen, Mia, Alice, Kyra und ich fuhren mit der Gondel auf den Berg. Oben mietete ich einen Helm. Dann machten Alice und ich uns bereit, um runter zu rutschen. Ich schlittelte zum ersten Mal so steil runter. Das war Horror, aber es machte mir so viel Spass, dass ich nochmals runterfahren wollte. Danach gingen wir Mittag essen. Es gab Schnitzel und Pommes. Das war fein. Wir warteten, bis alle fertig gegessen hatten, und rannten dann auf die Piste, um nochmals runter zu fahren. Zweimal schaffte ich es alleine. Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause. Im Bus machten wir eine Party, die laut war, aber grossen Spass machte. Als wir in Zürich ankamen, verabschiedete ich mich von den anderen, nahm meinen Schlitten und ging nach Hause. (Marija, 5. Klasse)

 

Yven, Alessandro und ich setzen uns im Car ganz hinten hin. Als wir im Skigebiet ankamen, hatte es fast keinen Schnee. Wir waren sehr wenig Skifahrer, darum gab es nur zwei Gruppen. Ich war in der Gruppe von Herrn Mettler. Wir fuhren manchmal neben der Piste im Tiefschnee. Dreimal gingen wir auch in den Funpark, was mir grossen Spass machte. (Filip, 6. Klasse)

 

 

Der in Belgien geborene Bart Moeyaert zählt zu den grossen europäischen Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Er schreibt nicht nur Bücher, er unterrichtet auch Creative Writing und schreibt Drehbücher und Theaterstücke. In einem solchen wähnten sich die Schülerinnen und Schüler der Sekunderklassen der Schule Zürich Nord, als Bart Moeyaert seine Bücher und Geschichten in einer Performance vorstellte. Er führte uns ohne Requisiten, aber mit passender Gestik und Mimik in seine Geschichten hinein und fesselte sein junges Publikum vom ersten Augenblick an.

 

Die beiden Künstlerinnen Regula Michell und Meret Wandeler arbeiten seit 2004 einmal pro Monat zu zweit oder gemeinsam mit anderen Leuten an ihrem Häkelobjekt. Es gibt zwei Regeln, erstens wird das Objekt aus rosa Acrylwolle hergestellt wegen der Reinigung und den Motten. Und zweitens wird jeden Monat an einem anderen Ort im öffentlichen oder privaten Raum gehäkelt. Den Künstlerinnen geht es nicht um ein perfektes Endprodukt, sondern um ein absichtsloses Tun, was in unserer Gesellschaft fast nicht mehr vorkommt. Die Schülerinnen und Schüler der 3. Sek. lernen die beiden Künstlerinnen im Rahmen ihres Projektunterrichts kennen und erfahren von ihnen, wie alles entstanden ist und weiter gehen soll. Es ergeben sich verschiedene Gespräche über die Technik des Häkeln und andere Dinge an diesem 25. November 2014, und die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig beim Häkeln, bis alle verstanden haben, wie es funktioniert.

Nach Ablauf der ersten zehn Jahre lautet der Beschluss von Regula Michell und Meret Wandeler: lebenslänglich! Die Künstlerinnen häkeln einmal pro Monat weiter, so lange beide am Leben und häkelfähig sind.