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Zehn Jahre – die Schule Zürich Nord hat ihr erstes Dezennium vollbracht. Eine schöne Gelegenheit, dies mit Lehrkräften, Schülern, Eltern, Ehemaligen und Freunden zu feiern.
Rund dreihundert Gäste trafen im Verlauf des Abends am Max-Bill-Platz ein, erfreuten sich am reich verzierten Früchtebuffet oder vergnügten sich an den zahlreichen Aktivitäten, die von den Schülerinnen und Schülern vorbereitet wurden. Geschicklichkeit und Köpfchen waren beim Büchsenwerfen oder dem Rätselparcours gefragt. Ebenso grossen Anklang fanden die Druckerwerkstatt des Bildnerischen Gestaltens und die Tonbildschau, die die letzten zehn Jahre Revue passieren liess. Wer Lust hatte, liess sich auch einfach von den Schülern und Schülerinnen einen Drink mixen oder genoss in der Kaffeebar einen der selbstgebackenen Kuchen.
In kurzen Reden blickten der Schulleiter Eric Mettler und der Verwaltungsratspräsident Urs Hardegger auf die vergangenen Jahre zurück. Mit ihrem Cabaretprogramm «Frontalunterricht» sorgten Patti Basler und Philippe Kuhn dafür, dass auch das Lachen nicht zu kurz kam. Man merkte schnell, dass die ehemalige Lehrerin Patti Basler – selbst einige Jahre an der Schule Zürich Nord tätig – wusste, wovon sie sprach, wenn sie Situationen aus dem Schulalltag karikierte.
Ein Schmaus für das Auge und den Gaumen war das orientalische Buffet, das Yasser Al Lahham mit seinem Team vorbereitet hatte. Rundum zufriedene Gesichter sah man an den Tischen auf dem Max-Bill-Platz, als sich die Gäste – mit Speis und Trank ausgestattet – in den lauen Sommerabend schwatzten. Eine gelungene Zehnjahresfeier ging ihrem Ende entgegen.

 

 

Ab in die Berge! So lautete die Devise für die rund 60 Schülerinnen und Schüler der Schule Zürich Nord, als sie anfangs Juni nach Leysin in den Waadtländer Alpen aufbrachen. Eine ereignisreiche Woche stand ihnen bevor. In verschiedenen Workshops erkundeten die Primar- und Sekundarschüler/innen die Gegend oder betätigten sich künstlerisch. Sie modellierten Skulpturen aus Ytong, spielten sich im Improvisationstheater gegenseitig Szenen vor, erkundeten das unterirdische Labyrinth der Salzminen von Bex oder versetzten sich auf dem Schloss Aigle in die Ritterzeit zurück. Auf der Mountainbike-Tour wurden die Schüler für den strengen Aufstieg mit einer tollen Abfahrt belohnt. Einzig das Wetter machte zeitweise Kapriolen, sodass die Wanderung vorzeitig abgebrochen werden musste. Der guten Stimmung im Lager konnte dies nichts anhaben.

 

 

 

Der Schneetag war sehr lustig. Ich bin schlitteln gegangen. Am Anfang bin ich ein paar Male umgefallen. Später ging es viel besser. Valentino und ich haben meistens Wettrennen gemacht. Zum Mittagessen gab es Schnitzel, das war sehr fein. Am Nachmittag wurde es stürmisch. Immer wenn ich die Piste runter düste, musste ich die Gondel nehmen, die wieder hoch ging. In der Gondel sah man nichts, alles war mit Schnee bedeckt. Pizol ist ein kleines Skigebiet im Kanton St. Gallen. Die Piste hatte sehr viel Schnee und ein bisschen Eis. Als ich die Skipiste sah, war ich eifersüchtig, dass ich nicht Ski fahren oder snowboarden gegangen war. Der Schneetag war aber sehr lustig und cool und ich hatte viel Spass. (Maxim, 6. Klasse)

 

Ich ging am Schneetag schlitteln. Wir fuhren alle zusammen mit dem Bus nach Pizol. Ich sass neben Alice. Die Reise dauerte eineinhalb Stunden. Als wir ankamen, war ich aufgeregt. Aiyana, Colleen, Mia, Alice, Kyra und ich fuhren mit der Gondel auf den Berg. Oben mietete ich einen Helm. Dann machten Alice und ich uns bereit, um runter zu rutschen. Ich schlittelte zum ersten Mal so steil runter. Das war Horror, aber es machte mir so viel Spass, dass ich nochmals runterfahren wollte. Danach gingen wir Mittag essen. Es gab Schnitzel und Pommes. Das war fein. Wir warteten, bis alle fertig gegessen hatten, und rannten dann auf die Piste, um nochmals runter zu fahren. Zweimal schaffte ich es alleine. Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause. Im Bus machten wir eine Party, die laut war, aber grossen Spass machte. Als wir in Zürich ankamen, verabschiedete ich mich von den anderen, nahm meinen Schlitten und ging nach Hause. (Marija, 5. Klasse)

 

Yven, Alessandro und ich setzen uns im Car ganz hinten hin. Als wir im Skigebiet ankamen, hatte es fast keinen Schnee. Wir waren sehr wenig Skifahrer, darum gab es nur zwei Gruppen. Ich war in der Gruppe von Herrn Mettler. Wir fuhren manchmal neben der Piste im Tiefschnee. Dreimal gingen wir auch in den Funpark, was mir grossen Spass machte. (Filip, 6. Klasse)