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Niedliche Bambis, süsse Hunde, gefährliche Krebse

Zwei Berichte über unsere Herbstwanderung zum Katzensee

Von Alana, 3. Sek.

Alle kamen wie immer um zehn nach acht in die Schule, doch zum Leid der Schüler sollten wir noch zwei Stunden normalen Unterricht haben, bevor wir losgingen. Als wir uns dann um Viertel nach neun draussen versammelten, liefen wir endlich los, aber zuerst einmal nicht besonders weit, denn die Ampel an der Birchstrasse wurde gerade rot, als wir kamen. Beim Bahnhof nahmen wir das Elfertram und stiegen beim Bucheggplatz aus. Nun liefen wir den Hönggerberg hinauf, wo wir niedliche Bambis sahen. Danach ging es ziemlich lange den Waldrand entlang geradeaus. Unterwegs kam uns ein süsser Hund entgegen, von dem ich auch gleich ein Foto machte. Nach einer Kreuzung, an der uns zwei Joggerinnen anhielten, machten wir eine Pause. Wir hatten eine wunderschöne Aussicht auf Zürich. Nach einer halben Stunde ging‘s wieder weiter, immer geradeaus, doch langweilig wurde uns nie. Wir erzählten uns Witze und machten lustige Spiele. Bei einer Holzhütte legten wir nochmals eine Pause ein, und dann waren wir endlich am Ziel unserer Wanderung: Der Katzensee lag vor uns und sah wunderschön aus. Wir verteilten uns auf dem grossen Platz am See, auf dem es einen Sandkasten und eine Schaukel hatte, und einige Schüler sammelten Holz, um ein Feuer zu machen. Nach etwa einer halben Stunde konnten wir die Würste braten. Als alle satt waren, liefen wir langsam wieder weiter. Wir kamen durch Wälder und an Maisfeldern vorbei. Einige liefen schneller und andere langsamer, aber schlussendlich hatten alle ein gutes Tempo, so dass wir fast eine Stunde zu früh zurück waren und für diesmal etwas früher nach Hause gehen konnten.

Von Jill, 2. Sek.

8:10 Uhr: Die Schule beginnt und alle Schülerinnen und Schüler verziehen sich in ihre Klassenzimmer. 9:40 Uhr: Alle Schüler und Lehrer versammeln sich vor der Schule. Die Wanderung beginnt und wir gehen zum Bahnhof, um eine kurze Strecke mit dem Bus zurückzulegen. Dann geht es richtig los. Nach ca. einer halben Stunde wandern stehen wir auf dem Hönggerberg und haben einen wundervollen Blick auf Zürich und den Prime Tower. Eine weitere halbe Stunde später befinden wir uns in einem Waldstück und essen unsere Brote. Dann trennt uns nach einem langen Marsch nur noch wenig von unserem Tagesziel – dem Katzensee. Als wir endlich angekommen sind, befinden wir uns in der Strandbadi. Bald schon kommt ein Fünftklässler stolz mit einem Eimer voll Wasser. Er hat einen Krebs gefangen! Nun fangen die Jungen noch einen weiteren Krebs und die Mädchen sitzen am Seeufer und schauen zu. Nachdem wir unsere Würste grilliert und gegessen haben, machen wir uns auf den langen Rückweg zur Schule Zürich Nord. Dann muss nur noch das Klassenzimmer sauber gemacht werden und danach sind wir um ca. 15:20 Uhr von der Schule entlassen. Alle Schüler und Schülerinnen gehen nach Hause, um die Hausaufgaben zu erledigen und den Abend zu geniessen.

Die Primarschüler und -schülerinnen verbrachten vom 4. Juni bis 8. Juni 2012 ihr Lager im bündnerischen Dorf Surcuolm. Über die Reise und die Ankunft schreibt Crispin, 4. Klasse:

 

«Als wir in Oerlikon in den Zug stiegen, musste ich fest an meine Familie denken. Aber dann dachte ich an das Haus, in dem wir für fünf Tage wohnen konnten. Während der Zugfahrt, die eineinhalb Stunden dauerte, hatten Dominik, Philipp und ich Zoff, weil Dominik die ganze Zeit die Füsse auf Philipps Sitz legte. Ich musste während der Fahrt aufs WC. Leider musste ich mich dabei durch eine andere Klasse zwängen, die alle ihre Koffer in den Gang gestellt hatten. Als wir dann am Bahnhof Ilanz ankamen, freute ich mich auf das Postauto, weil ich noch nie Postauto gefahren war. Aber als es losging, freute ich mich nicht mehr, weil der Fahrer so enge Kurven machen musste und in jedes Schlagloch fuhr, so dass mir schlecht wurde. Zum Glück habe ich mich nicht übergeben!! Ich war sehr froh, als wir in Surcuolm ankamen. Mir war von der Fahrt speiübel. Als ich das Haus von vorne sah, wurde es mir wieder ein wenig mulmig, aber von innen sah es dann recht cool aus. Auch das Zimmer war schön. Als wir auspackten, wunderte ich mich, warum wir so viele Schränke hatten. Dann kam mir in den Sinn, dass ja Ibrahim nicht dabei war, darum war auch das Bett unter mir leer. Ich fand es schade, dass Ibrahim nicht mitkommen konnte, er hat nämlich immer Süssigkeiten dabei! Ich teilte das Zimmer also nur mit Philipp, was auch gut war.»

 

Und noch zwei weitere Erinnerungen:

 

«In der Mitte des Klassenlagers, am Mittwoch, hatte ich Geburtstag. Frau Gallagher hat mir als erstes gratuliert. Ich freute mich voll. Nach dem Morgenessen unternahmen wir eine Wanderung, die war megacool. Mareen war immer die letzte, ich dagegen war immer an der Spitze. Dort konnte ich mit Herrn Mettler reden.» (Valentin, 6. Klasse)

 

«Am Donnerstag gingen wir am Nachmittag in ein Eisenbergwerk. Wir brauchten etwa eine halbe Stunde dorthin. Die Höhle war 200 Meter lang, aber sehr sehr niedrig. Ich habe zwei Mal meinen Kopf angeschlagen. Als wir am Ende waren, mussten wir den 200 Meter langen Gang alleine zurückgehen.» (Oliver, 6. Klasse)

 

Alle drei Sekundarklassen fuhren im Juni 2012 mit ihren Lehrerinnen und Lehrern nach Ballaigues im waadtländer Jura. Das Haus mit seinen grosszügigen Räumen bot uns viel Platz für mancherlei Aktivitäten im und ums Haus. Ziel des Lagers war neben der Geselligkeit das Arbeiten in verschiedenen Workshops. Dabei konnte gewählt werden zwischen Theaterspielen, Töpfern, Videodrehen, Besichtigung der Grotten in Vallorbe und eines Bunkers. Ein Hauptpfeiler der Woche war Sport, wobei der Höhepunkt die Velotour nach Frankreich darstellte. Auch Tischtennis und Fussball wurde gerne gespielt, und eine Wanderung gehörte natürlich ebenfalls zum Programm.

Abgesehen vom Wetter, das leider nicht immer mitspielte, hatten wir eine lehrreiche und gleichzeitig ausgelassene Woche, die wir wohl nicht mehr so schnell vergessen werden.